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Wolfgang Ronzal – Die Vergissmeinnicht-Strategie

1. September 2014

 

Heute macht sich die Ökonomie der Kommunikation immer breiter. Abkürzungen
wie Sg Herr XY, MfG werden in E-Mails geschrieben, statt die Worte
auszuschrieben. Doch die Qualität ist das Unterscheidungsmerkmal in der
heutigen Zeit.

Kennen Sie das? Sie sitzen in einem Restaurant und möchten gerne bestellen.
Sie sprechen den Kellner an und er antwortet: „Nicht mein Tisch“. Fühlen Sie
sich hier geborgen? Der Kunde geht alle Mitarbeiter an. Wir müssen uns
überlegen, wie können wir es dem Kunden einfacher machen?

Manfred Maus, der Gründer der OBI-Marktkette meinte: „Niemand will dienen,
alle wollen verdienen. Aber man ist sich nicht bewusst, dass das Verdienen
nur durch Dienen möglich ist.“ Der Kunde ist nicht König, aber er sollte
königlich bedient werden. Da reicht schon eine kleine Geste, wie die Türe
öffnen, mit dem Namen ansprechen oder sich einfach nach den Wünschen
erkundigen.

Jedes Unternehmen muss sich heute Gedanken machen: Was bieten wir, was ich
anderswo nicht bekomme? Wie unterscheiden wir uns von anderen? Das
Unternehmen muss sich unverwechselbar machen, nicht austauschbar. Es ist in
der Regel nicht selbstverständlich, dass der Kunde zu mir kommt. Daher muss
ich den Kunden immer wieder überraschen. Trotz der Vielfalt von Produkten
und Marken besteht der einzige Unterschied zwischen Unternehmen nur darin,
wie die Kunden behandelt werden. Dabei lässt Qualität oft auch
Preisspielraum offen. Wenn Sie Rosen kaufen möchten, und Sie erhalten die
Garantie, dass diese Rosen fünf Tage lang halten und nicht den Kopf hängen
lassen, sind Sie gerne bereit, einige Rappen dafür mehr zu bezahlen. Wenn
Sie ein Auto kaufen, ist der Preis bei jedem Händler ungefähr der gleiche,
jedoch kaufen Sie dort, wo Sie es sympathischer finden.

Fünf Merkmale sind dabei wichtig: Äusserlichkeiten, Zuverlässigkeit,
Betreuung, Bestätigung, Einfühlungsvermögen. „Kunden bezahlen diese Qualität
mit etwas viel Wertvollerem als Geld. Mit Treue und Sympathie“ (Jacques
Horovitz). Dafür muss die ganze Firma ein einheitliches Ziel haben. Die
Lösung muss (für den Kunden) da sein, bevor das Problem kommt.

Sie brauchen begeisterte Kunden, Sie müssen den Kunden total verblüffen –
und er bleibt Ihnen treu.

 

von Andreas Wisler

Stefanie Voss, Leader on your Ship

19. Juni 2014

 

Was stellen Sie sich vor, wenn Sie auf einem Segelschiff eine Weltreise unternehmen? Freiheit und Unabhängigkeit? Dies dachte auch Stefanie Voss, als Sie mit Mitte 20 auf einem Segelschiff anheuerte. Doch weit gefehlt, diese Gefühle kamen auf dem knapp 35 m2, 66 Fuss langen, 10-15 Personen umfassenden Schiff nicht auf. Nur 4.5 m2 gehörten ihr, die sie aber mit ihrem „Intimfeind“ teilen musste. Zudem war ihre Koje vorne (dort ist es am Ungemütlichsten, wenn es stürmt) und das WC konnte nur durch ihren Bereich betreten werden. Duschen? Ja, auf dem Achterdeck, unter den Augen aller anderen. Zu essen? Klar doch, Fisch. Aber irgendwann schmeckt auch dieser nicht mehr. Bei Landgang stürzten sich alle auf ein Stück Fleisch. So kam bei Stefanie Voss nie das Zusammengehörigkeitsgefühl auf und sie überlegt sich, die Reise abzubrechen. Doch ihr Stolz lies es nicht zu und sie kehrte zurück an Bord. Jedoch veränderte sich ihre Einstellung. Jeder geht ein Risiko ein, die eigene Komfortzone muss verlassen werden, denn dem schlechten Wetter kann nicht davon gefahren werden (das schlechte Wetter ist auf See immer schneller als das Schiff).

 

Schlechte Rahmenbedingungen? Jammern hilft nicht. Jammern schafft zwar „Freunde“ und Verbündete, jedoch ist es verschwendete Energie, man wird irgendwann nicht mehr ernst genommen. Vor allem die Killerfragen führen dabei nie zum Ziel: Wer hat Recht? Wer hat Schuld? Wer hat angefangen? Sich dabei selber aus der Schusslinie nehmen nützt nichts, dies verletzt nur, anstelle dass Lösungen gesucht wird.

 

Stefanie Voss entwickelte für sich drei Erfolgsprinzipien, die sie bis heute konsequent verfolgt:

 

1. Annehmen, was ist (und was machen wir damit)

2. Klarheit schaffen. Schauen, was rund herum passiert und das eigene Handeln danach     ausrichten. Klarheit ist oft wichtiger, als Höflichkeit. Das heisst, das Problem beschreiben und nicht darum herum reden.

3. Veränderungen leben. Wir verschwenden so viel Zeit, indem wir andere verändern möchten, doch wir müssen uns verändern, damit sich auch unser Umfeld ändert.

 

Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise eine Führungskraft, niemand nimmt uns dies ab. Daher ist es wichtig, „Leader on your Ship“ zu sein.

 

von Andreas Wisler, Wiesendangen ZH

 

Martin Betschart – Business durch Beziehungen

23. Mai 2014

 

Martin Betschart ist seit 1985 im Herzen ein Unternehmer. Er zeigte an diesem Abend vieles aus seiner langjährigen Erfahrung und  wieso gute Beziehungen so wichtig sind. Auch Genscher wusste dies bereits und hatte alleine vier Mitarbeiter für die Pflege des Beziehungsnetzes. Aber echte Beziehungen können nur durch Vertrauen aufgebaut werden. Besonders in Krisenzeiten können diese Beziehungen helfen, wieder Fuss zu fassen. Vertrauen kann durch verschiedene Aspekte gewonnen werden: Pünktlichkeit, gute Vorbereitung, positives Erscheinungsbild (Kleidung, Duft) und sympathisches Auftreten.

 

An einem Anlass werden zuerst die bekannten Personen begrüsst und danach die Konzentration auf Neue. Zuerst gilt es Augenkontakt aufzunehmen, bei gegenseitiger Sympathie Begrüssung mit Vor- und Nachname. In rund 30 Sekunden sollte es möglich sein, sich und seinen Job vorzustellen (Elevator Pitch, Nutzen). Small Talk ist der Türöffner zur anderen Person. Aktiv zuhören und Fragen stellen, Faustregel: 20% Reden, 80% Zuhören. Dabei können offene Fragen gestellt werden: „war dies nicht ein genialer Abend“. Bei Desinteresse gilt es nichts zu erzwingen. Sollte jemand Aufdringlich sein oder zu persönlich werden, kann man sich elegant verabschieden. Solche Dinge sollten nie persönlich genommen werden.

 

Bei Gesprächen sollten Diskussionen vermieden werden, offene Fragen stellen, aber kein Frage-Antwort-Spiel. Vermeiden Sie auch Behauptungen: Eine Frage zieht auch eine Wirkung mit sich (Recht haben, Besserwisser).

Am Ende können Sie sich bedanken und allenfalls nach der Adresse (Xing, Linkedin, Facebook, etc.) fragen. Bedanken Sie sich doch anschliessend für das nette Gespräch über diesen Weg. Pflegen Sie die neuen Kontakte persönlich, damit diese zu Ihrem Beziehungsnetz werden.

 

Hans Peter Frei – Verkaufen mit Biss

7. April 2014

 

Ein weiteres Highlight im VIP Business Club wartete auf die zahlreich anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Verkaufen mit Biss. Doch gleich zu Beginn mussten sich alle kritische Fragen gefallen lassen: Warum Sie? Was machen Sie anders? Wir haben schon jemanden, warum wechseln? Warum sind Sie teurer als die anderen?

 

Dabei darf sich der Verkäufer aber nicht ins Bockshorn jagen lassen und sich gut auf diese Einwände vorbereiten. Hans Peter Frei meinte dazu: „Es gibt nichts schöneres als Verkäufer zu sein, denn ein Verkäufer macht das Produkt.“

 

Wichtig sind die eigenen Einstellungen zum Verkauf. Steht man selber hinter dem Produkt oder findet man auch, die Konkurrenz macht es besser, schneller, schöner und günstiger? Mit dieser Einstellung wird es schwierig, überzeugend aufzutreten. Daher ist die Balance zwischen Nähe und Distanz sehr wichtig. Die richtige Kommunikation auf der richtigen Ebene macht den Erfolg aus. Dazu stellte uns Hans Peter Frei das Status-Gefälle näher vor: Der Mix zwischen Durchsetzungsfähigkeit und Nachgiebigkeit sowie zwischen Ablehnung und Sympathie. Dabei sollten aber nie Sätze wie: „Es könnte sich für Sie lohnen“ oder „Ich weiss, Sie haben wenig Zeit“ gebraucht werden. Denn die Grundregel „Es ist immer der am längeren Hebel, der vom anderen weniger will“, gilt insbesondere im Verkauf.

 

Am Ende gab uns Hans Peter Frei den Tipp, sich zu überlegen: „Was hat der Kunde davon, eine halbe Stunde mit mir zu verbringen?“. Wenn wir diese Frage beantworten können, haben wir schon halb verkauft.

von Andreas Wisler, Wiesendangen ZH

 

Stephan Heinrich – Geschäftskunden seriös ansprechen und zügig zur Entscheidung führen

6. Januar 2014

 

Im ersten Business Club Impulsreferat 2014 zeigte uns Stephan Heinrich mit vielen Beispielen, wie ein Expertengespräch auch ohne Fachwissen möglich ist, wenn zugehört und auf den Gesprächspartner eingegangen wird. Überzeugen bedeutet auch, Menschen zu bewegen. Damit ist aber nicht das Überreden gemeint, sondern den Kunden zu ergründen, herausfinden, was der Kunde will und ihm den Lösungsweg verkaufen. Ein „Totreden“ löst eine Abwehrhaltung aus (im Sinne von „ich gut, Du blöd“) und schon als Kind haben wir uns Abwehrstrategien zugelegt. Beim Verkauf sind dies Einwände. Einfache Lösung von Heinrich: „Stellen Sie Fragen“. Auf eine Frage ist noch nie ein Einwand gekommen. Beim Gespräch ist aber das Verwenden von (Fach-) Begriffen selten förderlich. Mit Begriffen sind oft Emotionen verknüpft. Jede Person versteht unter einem Begriff etwas anderes oder kennt diesen im schlimmsten Fall gar nicht, wird dies aber kaum zeigen. Entdecken, anstelle von Missionieren: Interesse kann der Verkäufer selten wecken, es ist schon da. Daher sollten wir uns die Frage stellen: Wozu statt wie. Was bringt es dem Kunden? Welche Sorgen oder Probleme kann der Kunde vermindern? Welchen Gewinn kann er damit erzielen? Diese Punkte sollten in der E-Mail nach dem Gespräch auch wiederholt und die zusammen erarbeiteten Lösungswege aufgezeigt werden. Ein weiterer Tipp: Fokus auf Macht: Wer ist der Entscheider? Wie denkt er? Was ist ihm wichtig? Oft wird aber viel Zeit mit dem Empfehler verbra(u)cht (da kann der Verkäufer sehr gut und einfach auf der gleichen Ebene kommunizieren). Der Empfehler ist wichtig, um die Kundensituation zu kennen. Dem Beeinflusser werden dann die Fakten präsentiert. Der Entscheider ist aber die wichtigste Person, die darüber entscheidet, ob unser Produkt oder Dienstleistung gekauft wird oder nicht. Motive treiben Entscheider. Daher: verschaffen wir uns Handlungsmotive und der Verkauf wird um einiges einfacher.

von Andreas Wisler, Wiesendangen ZH

 

Martin Betschart – Unabhängigkeitserklärung

4. November 2013

 

Von Geburt an begleiten uns „Glaubenssätze“: dafür bist du zu klein, das kannst du nicht. Irgendwann sind diese Sätze verinnerlicht. Jeden Tag umgeben uns diese „Zwänge“. Martin Betschart zeigte verschiedene Bereiche auf, wie zum Beispiel Partner, Familie und Freunde: Wir fühlen uns oft verpflichtet, etwas zu tun, was wir eigentlich gar nicht wollen (denken Sie einmal an das letzte Familientreffen zurück) oder wir werden von Freunden als Abfallbehälter für alle Sorgen gebraucht. Verhalten wir uns nicht so, wie dies von uns erwartet wird, ernten wir ein „das kannst du doch nicht machen“.

Ein weiteres Gebiet ist der Beruf, der Job: Es ist gefährlich, nur von einem Kunden abhängig zu sein. Dreht dieser den Geldhahn zu, leiden wir gleich mit. Oder der wichtigste Mitarbeiter: Aus Angst diesen zu verlieren, ist er in der besseren Verhandlungsposition, wenn es beispielsweise um eine Gehaltserhöhung geht.

Am gefährlichsten sind aber unsere Gewohnheiten. Mache ich etwas, weil ich es will, oder weil ich dies immer so mache? Martin verglich die Gewohnheiten wie Leim, es ist schwierig, von diesen loszukommen. Das Ändern fängt beim Bewusstsein an, oft ist dabei aber ein Impuls von aussen notwendig. Stellen wir uns immer wieder die Frage, wieso mache ich das? Auch einmal hinterfragen, bringt mich das nun weiter oder nicht? Dabei geht es nicht ums Vergleichen mit anderen Personen, ganz im Gegenteil; es gibt immer jemand, der etwas besser oder schneller kann. Wichtig ist, wie erreiche ich das Beste für MICH. Solange ich keinen Traum habe, kann ich diesen auch nicht erreichen.  Daher: Treffen Sie Ihre Entscheidung!

von Andreas Wisler, Wiesendangen ZH

 

Karl Werner Schmitz

10. Oktober 2013

 

Haptisches Erfolgssystem – 5 Sinne für mehr Erfolg

 

Haben Sie schon mal darauf geschaut, wie oft die Hände in Werbungen vorkommen? Bei Umfragen, welcher Sinn einem am wichtigsten erscheint, ist es praktisch immer der Seh- oder Hörsinn. Ganz am Ende kommt der Tastsinn. Aber ohne diesen würde der Mensch innerhalb kurzer Zeit sterben. Herr Schmitz zeigte eindrücklich, wie sich unsere Sinne in den letzten Jahren verändert haben. So steigert sich die Reiznotwendigkeit bei süss um 29%, bei salzig um 44%, bei sauer um 60% und bei bitter sogar um ganze 100% (1971-1986). Haptik ist das Fühlen, welches immer wichtiger wird. Die Informationsflut hat von 1989 bis 2012 um das 64-fache zugenommen. Unsere Vorfilter im Hirn wirken daher sehr stark und nur gerade 0,4 Promille (!) werden aufgenommen. Auch der Erregungswert, das heisst, ab wann reagieren wir auf etwas, hat sich nach oben verändert. So braucht es heute einen Wert von über 150. Zum Vergleich 0 = Ekel, 100 = Mitte, 200 = Euphorie. Da stellt sich unweigerlich die Frage: wie hoch ist der Erregungswert meines Produktes oder meines (Verkaufs-) Gesprächs? Begeistere ich den Kunden mit allen fünf Sinnen? Schmitz brachte dazu ein schönes Beispiel: Sie möchten einen neuen Anzug kaufen. Der Verkäufer sagt, dass sie nur feinsten Stoff verwenden. Kaufen Sie? Nein. Der Verkäufer holt also den Stoffballen und zeigt Ihnen diesen. Kaufen Sie? Vermutlich immer noch nicht. Der Verkäufer lässt Sie den Stoff in die Hand nehmen und handelt es sich wirklich um guten Stoff, ist das Geschäft schon fast abgeschlossen. Tasten und riechen sind unsere Ursinne. Daher gilt auch heute noch: Berühre – Begreifen – Bewegen. Je mehr Sinne angesprochen werden, umso grösser der Erfolg.

Andreas Wisler, Wiesendangen

 

 

Ernst Zgraggen – Mehr Erfolg am Telefon

Dienstag, 03. September 2013

 

Kunde: „Guten Tag, Ihr Chauffeur hat heute ein Kartonpacket in strömenden Regen vor die Türe gestellt, alles ist kaputt.“ – Antwort: „Wie lautet Ihre Kundennummer?“ Möchten Sie so bei Reklamationen behandelt werden? Vermutlich nicht. Ernst Zgraggen blickt auf 22 Jahre Erfahrung als Trainer zurück und zeigte in seinem Kurzreferat auf, wie Telefone auch anders geführt werden können. Ein einfaches „Es tut mir leid“ oder „Ich verstehe Ihren Frust“, kann einen grossen Teil des Ärgers bereits verfliegen lassen.

 

Kommen Ihre Aufträge vom Himmel? Wie beinahe jede Firma müssen Sie sich aktiv um den Verkauf und neue Kunden kümmern. Das Telefon ist dabei im Verkauf noch immer das wichtigste Kundenbeziehungsmittel. Aber es wird auch immer schwieriger an (gute) Termine zu kommen. Dabei helfen drei einfache Schritte zu einem guten Gespräch:

 

1. Konsequent Zeit fürs Telefonieren reservieren
2. Unbedingt beim Telefonieren stehen
3. Einstieg vorbereiten, gewappnet sein auf klassische EinwäWeiter gilt es, Offerten konsequent nachzufassen. Nur auf Bestellungen warten, gibt keine Aufträge. Wichtig ist die eigene Stimmung. Stimmt die Stimmung, stimmt die Stimme.

 

Auch beim Inbound ist es wichtig, den Anrufenden freundlich zu empfangen. Spätestens nach drei Mal Läuten, sollte der Anrufende mit Pause begrüsst werden. Ist der gewünschte Gesprächspartner nicht da, sollte es nicht heissen „ist nicht da“ oder „ist in den Ferien“, sondern „Herr xy ist heute nicht da, aber morgen um 9 Uhr ist er wieder telefonisch erreichbar. Darf ich Ihnen in der Zwischenzeit weiterhelfen“. Oder anstelle „ist in einer Sitzung“ als Antwort geben „ist gerade in einem Kundengespräch / Kundenberatung, darf er Ihnen danach zurück rufen“.

 

Bei allen Telefonaten ist es wichtig, dass die Gegenseite das Gefühl hat: „schön, dass Sie anrufen“. Denn wo kauft der Kunde ein? Dort wo er sich wohlfühlt.

 

Andreas Wisler, Wiesendangen

 

Zu Carsten Schloter, CEO Swisscom

Dienstag, 06. August 2013

 

Heute wurde ich von einem Journalisten zum Tod von Carsten Schloter Folgendes gefragt:

Was sagen Sie als Erfolgs-Coach zum Suizid von Herrn Schloter?

 

Das ist natürlich sehr traurig und das tut mir sehr leid für seine Angehörigen. Doch, war es wirklich ein Suizid? Wir wissen das ja noch nicht oder wissen Sie mehr?

 

Das ist die offizielle Darstellung. Doch Herr Schloter war doch sehr erfolgreich und Sie als Erfolgs-Coach müssten doch erklären können, wie so was passiert.

 

Ob er wirklich erfolgreich war, weiss ich nicht. Ich war nicht sein Coach. Ich weiss zu wenig über seine Leistungen. Ich bin ihm zwar ein paar Mal begegnent und kann sagen, dass er sich immer hervorragend verkauft hat.

 

Er war doch der Vorzeigemanager?

 

Ja, in den Medien wurde er immer hoch gehandelt und vielleicht war genau das der Punkt. Er war der Sonnyboy der Managergilde, dem scheinbar alles gelang.

 

Was hat er falsch gemacht?

 

Ich weiss nicht, ob er was falsch gemacht hat, doch ich bin mir sicher, er hatte seine Gründe für sein Handeln, wenn das wirklich so ist.

 

Ja, aber können Sie sich als Erfolgs-Coach erklären, warum jemand, der so erfolgreich ist, Selbstmord begehen könnte?

 

Nun, Gründe kann es viele geben. In seinem Falle werden wir das wohl nicht erfahren. Bei Gunter Sachs zum Beispiel wissen wir es ganz genau und es ist auch nachvollziehbar. Und Erfolg ist immer eine Frage der Definition. Carsten war ein Alfatier, wie es im Buch steht.

 

Sie sind ja Experte für Menschenkenntnis. Was war er für ein Typ Mensch?

 

Er hatte ein grosses Ego. Er wollte immer hoch hinaus und das gelang ihm auch fast immer. Er hatte ein grosses Bedürfnis nach Anerkennung und das trieb ihn auch an. Das war immer deutlich zu spüren, wenn er in einem Raum kam, er hatte „Raum eingenommen“, die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und sich sehr professionell inszeniert.  Vom Typ her war er eher etwas arrogant und überheblich.

 

Was wird nun aus der Swisscom?

 

Die Swisscom ist immer noch ein grosser Monopolist und gehört noch deutlich mehr reformiert, doch das wird dauern, denn indirekt werden darüber Steuern generiert. Ich wünschte mir einen CEO, der nicht nur damit beschäftigt ist, sich selbst darzustellen, sondern jemanden, der den Kunden wirklich faire Angebote macht und endlich mal das Wort DIENSTLEISTUNG versteht! Denn die Tarife sind immer noch überteuert und kundenfeindlich!

 

Was hat Herr Schloter gut gemacht?

 

Carsten hat es geschafft, aus einem maroden Staatsbetrieb ein modernes Unternehmen zu formen. So sieht es zumindest nach aussen aus. Sein Charisma hat sicher Vieles bewegt. Für wen das wirklich gut ist, werden wir in 5 Jahren wissen.

 

Herr Betschart, Sie sind ja nicht nur Erfolgs-Coach sondern auch Psychotherapeut. Wie kann es denn sein, dass jemand in der Blüte seines Lebens Suizid begeht?

 

Wir wissen ja nicht welche „psychologischen Baustellen“ er hatte. Vielleicht war es das Ende seiner Ehe oder irgendetwas anderes, was wir vielleicht später erfahren werden. Von seinem genetischen Typ her war er natürlich ein Mensch, der zu einer Kurzschlussreaktion neigte.

 

Was lernen wir daraus?

 

Ich glaube das wichtigste ist, dass wir den freien Willen eines jeden respektieren. Alles hat seinen Grund auch wenn wir das nicht verstehen oder verstehen wollen. Und all denjenigen die jemanden verurteilen, empfehle ich doch „vor der eigenen Türe zu wischen“.

 

Welchen persönlichen Eindruck hatten Sie von Herrn Schloter?

 

Ich habe Carsten immer sehr positiv, motivierend und fordernd erlebt. Ich bin mir sicher, dass er sehr viel Positives bewirkt hat. Er wird mir persönlich fehlen!

 

 

Sommerpause-Gedanke

Montag, 05. August 2013

 

Während der Sommerpause sind keine Impuls-Meetings im VIP Business Club. Und es ist wirklich Sommer mit viel Sonne und hohen Temperaturen. Ich möchte es allen gönnen, dass Sie sich etwas erholen können. Es haben aber nur die wenigsten Führungskräfte 8 Wochen Ferien. Wenn es dann solche gäbe, hätten diese sich sehr gut organisiert und ihre Arbeit wird erledigt während ihrer Abwesenheit.

Nun, ist Ihre Arbeit auch erledigt, wenn Sie aus den Ferien zurückkommen oder folgt nach Ihrer Rückkehr eine Doppelbelastung am Arbeitsplatz? Aus meiner Sicht lohnt es sich, darüber nachzudenken und frühzeitig die entsprechenden Massnahmen zu treffen.

Im VIP Business Club geht es anfangs September wieder los mit den Impuls-Meetings. Reservieren Sie sich die Termine und tragen Sie diese auch in Ihrer Agenda ein. Spannende Referenten/innen warten auf die Teilnehmer. Mit Themen für Führungsleute und Entscheider, welche anwendbares Know-how vermitteln. Unter anderem auch Ideen, wie obige Herausforderung gelöst werden könnte. Zudem sind Beziehungen Gold wert, nicht nur geschäftlich sondern auch menschlich.

Sind Sie noch nicht Mitglied? Möchten Sie mal reinschauen?

Haben Sie das gratis E-Book „ Vitamin B“ schon gelesen?

Führungsleute und Menschen in Entscheiderposition haben die Möglichkeit, einmal als Gast bei einem Meeting kostenlos dabei zu sein. Packen Sie nach den Ferien die Chance.

 

Ich wünsche Ihnen erlebnisreiche und erholsame Ferien!

Oberdorf, im August 2013

Daniel Flühler, Life & Business Coach

 

 

Die Karriere von Hanspeter Latour

Donnerstag, 15. September 2011

 

Hanspeter Latour (* 4. Juni 1947 in Thun), “Pudi” genannt, ist ein Schweizer Fussballtrainer und ehemaliger Fussballtorwart. Zudem arbeitet er als Fussballexperte beim Schweizer Fernsehen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Während seiner sportlichen Karriere spielte Latour als Torwart in verschiedenen Vereinen. Sein grösster Erfolg als Spieler war die Berufung zum Juniorennationalspieler der Schweiz.
Nachdem Latour den FC Wil trainierte, erschien er erstmals im Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit, als er im Juli 2001 Trainer des FC Thun wurde, mit diesem sogleich von der Nationalliga B in die Nationalliga A aufstieg und den Klub trotz kleinem Budget bis an die Spitze führte. Latour wurde dank seiner energischen Art, seinen symbolhaften Auftritten und seinem unerwarteten Erfolg zur eigentlichen Identifikationsfigur des Vereins, für welchen er schon als Balljunge am Spielfeldrand und später auch als Torhüter zwischen den Pfosten stand. Seinen Traum, mit dem FC Thun einmal in der Nationalliga A zu spielen, konnte er sich nun als Trainer erfüllen. Hanspeter Latour führte den Verein mehrere Male in den UEFA Intertoto Cup (UI-Cup). Dies gelang ihm auch im Frühling 2005, worauf Latours Nachfolger Urs Schönenberger ein halbes Jahr später, mit dem FC Thun gar der Einzug in die UEFA Champions League schaffte.
Anfang 2005 wechselte Hanspeter Latour zum Grasshopper-Club Zürich, den er in kurzer Zeit aus der Krise zur UEFA-Cup-Qualifikation führte. Ab Januar 2006 war Hanspeter Latour Cheftrainer des Bundesligisten 1. FC Köln, dessen Abstieg in die 2. Bundesliga zum Ende der Saison 2005/06 er nicht verhindern konnte. Im November 2006 wurde er nach einem durchwachsenen Saisonbeginn und mehreren enttäuschenden Spielen in Folge in der zweiten Liga von seinen Aufgaben entbunden. Seit Sommer 2007 trainiert er wieder den Grasshopper-Club. Dort wurde sein Vertrag 2009 allerdings nicht verlängert. 2010 hat sich Latour selbstständig gemacht und verdient seitdem sein Geld mit Vorträgen und Auftritten.

 

Hanspeter Latour ist am 03. Oktober 2011 Referent im VIP Business-Club

Von: Martin Betschart

 

 

Neukunden mit Garantie

Freitag, 18. März 2011

 

Auszug aus dem Referat von Dirk Kreuter am letzten Impuls-Meeting in Zürich:

 

Dirk Kreuter ist Autor, Co-Autor und Mit-Herausgeber von 10 Fachbüchern, DVDs, E-Books, Newslettern und Hörbüchern, die bereits in mehreren Ländern erschienen sind.

Heute vermittelt er sein Marketing- und Vertriebswissen als motivierter Redner bei Mitarbeiter- oder Kundenveranstaltungen, Kick-Offs, Kongressen, Events oder Tagungen.

Im Zentrum seines Vortrages im VIP Business-Club stand das Thema: “Neukunden mit Garantie”

 

Die normalen Kanäle wie Inserate, Werbebriefe, Emails etc. funktionieren nicht mehr zur Gewinnung von Neukunden. Die Überflutung von Informationen decken die Leute zu. Vor 20 Jahren war das noch anders. Heute fühlen sich 75 % der Führungspersonen sogar belästigt wegen der ständigen Werbepost. Zudem waren die Bereitschaft und die Möglichkeiten eines Kundenwechsels noch nie so gross.

 

Nun, wie kommen Sie garantiert zu neuen Kunden? Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung haben, welches den Empfänger auf drei Ebenen begeistert:

 

1.            Das Produkt ist so gut, dass es alle haben wollen.

2.            Die Dienstleistung und der Service sind so gut, dass der Kunde überzeugt ist.

3.            Die Persönlichkeit, die Art und Weise des Auftrittes zieht den Kunden in den Bann.

 

Gehen wir nun davon aus, dass Ihr Angebot einem oder mehreren dieser Punkte entspricht.

 

Jetzt, wie kommen Sie zu neuen Kunden – wollten die Teilnehmer doch wissen!?

 

Durch aktives Empfehlungsmarketing in dem Vertrauen, Anerkennung und gute Kommunikation notwendig sind.

Folgendes System wurde uns vorgestellt:

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  1. Fragen Sie den Stammkunden um Kontakte, für welche Ihr Angebot in Frage kommen könnte.
  2. Der Stammkunde erzählt dem angehenden Neukunden über die Empfehlung.
  3. Qualifizieren Sie die angegebenen neuen Kontakte/Empfehlungen.
  4. Kontaktieren Sie den möglichen Neukunden frühestens in 3 Tage bis spätestens innert einer Woche und vereinbaren Sie einen Termin.
  5. Bestätigen Sie den Termin mit einem Fax.
  6. Schicken Sie dem Empfehlungsgeber eine Kopie dieser Terminbestätigung.
  7. Danken Sie dem Empfehlungsgeber und geben Sie ihm das Resultat bekannt.

Fazit: schnell, unkompliziert, kostenfrei, höchste Trefferquote, kürzere lead-time, schnell zu lernen, in jeder Hierarchie-Ebene anzuwenden, bindet Stammkunden

 

Grösste Herausforderung – man glaubt es nicht – nach Empfehlungen fragen!

 

Ich habe hier nur das Wesentliche dargestellt. Die Teilnehmer bekamen noch viele Hinweise und hilfreiche Anleitungen zu diesem Thema während des spannenden Abends.

 

Solche und weitere Vorteile geniessen die Mitglieder im VIP Business-Club.

 

Informieren Sie sich über die nächsten Termine in unserer Agenda.

Von: Daniel Flühler

 

 

Warum Piloten versagen und Manager Fehler machen

Mittwoch, 16. Februar 2011

 

Auszug aus dem Referat von Peter Klaus Brandl am letzten Impuls-Meeting in St. Gallen:

Peter Klaus Brandl hat zwei grundverschiedene Berufe. Er ist Berufspilot und Fluglehrer und seit über 15 Jahren aktiver Trainer und Seminarleiter. Er zeigt auf, was Unternehmen und professionelle Luftfahrt gemeinsam haben und welche Strategien dabei helfen, sowohl in der Luft als auch am Boden sicher ans Ziel zu kommen. Sein Bestsellerbuch CRASH  KOMMUNIKATION wurde als eines der 10 besten Wirtschaftsbücher gewählt.

Warum Piloten versagen und Manager Fehler machen.
•Die Bedeutung einer Kommunikation zeigt sich im Verhalten des Empfängers.

• Entscheidend ist nicht, was Sie meinen oder sagen.
•Entscheidend ist, wie der andere reagiert.

•Wahrnehmung ist das, was Sie für wahr nehmen.

•Realität ist relativ.
76% aller Flugzeugunglücke werden durch den Faktor Mensch verursacht und nur gerade 3% wegen dem Wetter.
In einer kleinen Übung konnten die Teilnehmer erkennen, dass Kommunikation ein sehr unzuverlässiger Faktor ist. Doch meinen die meisten Leute, dass sie gut kommunizieren könnten. Und genau das sei das Gefährliche.
Beispiel:

Der Referent las einen kurzen Text mit nur vier Sätzen vor, kündigte vorher aber an, dass er danach drei Fragen daraus stellen werde. Also konnten alle sehr konzentriert zuhören. Das Interessante war danach, dass alle drei Fragen unterschiedlich beantwortet wurden. Also bei keiner Frage klare Übereinstimmung. Im Cockpit kann das tödlich enden und im Geschäft…??

Viele weitere eindrückliche Erkenntnisse und Hinweise zu nützlichen Strategien folgten im Verlauf des Abends. Es gab dann noch signierte Bücher zum Vorzugspreis.

Solche und weitere Vorteile geniessen die Mitglieder im VIP Business-Club.

Schauen Sie für die nächsten Termine in unsere Agenda.

Von: Daniel Flühler

 

 

Neues Jahr

Mittwoch, 29. Dezember 2010

 

Jetzt schlagen die letzten Stunden im alten Jahr. Die Zeit kennt keine Gnade. Das alte Jahr ist vorbei. Es gibt rückwirkend nichts mehr zu ändern. Den verpassten Chancen nachzutrauern ist auch nicht hilfreich. Also, so denkt mancher, es müssen neue Vorsätze her! – Aber, wie lange halten denn diese an ? – Bis Mitte Januar oder bis zu den Fastnachtsferien oder…

 

Sie sehen, es braucht klare Ziele und ab dem ersten Tag des neuen Jahres dementsprechende Handlungen, ansonsten wird sich nicht viel ändern.

 

Viele Führungspersonen / Unternehmer/innen vernachlässigen wichtige Hauptaufgaben immer wieder, den Aufbau, die Erweiterung und die stetige Pflege eines niveauvollen Beziehungsnetzes. Aus Zeitgründen, so heisst es vielmals.

Doch, jeder Mensch begreift was passiert, wenn ein Sportler, aus welchen Gründen auch immer, das Training vernachlässigt.

 

Starten Sie also motiviert und tatkräftig ins neue Jahr und besuchen Sie eines der ersten Impuls-Meetings in Ihrer Region. Ab dem 6. April 2011 auch wieder in Bern und jedes Mal erwartet Sie ein Top-Referat. Schauen Sie jetzt gleich in die Agenda und reservieren Sie sich Ihren Platz.

Von: Daniel Flühler

 

 

Kurt Illi

Donnerstag, 25. November 2010

 

Lieber Kurt Illi

Die Nachricht von Deinem Tode erreicht mich in Asien, wo Du selbst auch immer wieder gerne hingereist bist. Mein erster Gedanke: “Das ist doch viel zu früh!”

Lieber Kurt, Du warst ein wunderbarer Mensch, dass wissen alle, die Dich persönlich kannten. Ich denke gerne an unsere Begegnungen zurück, ob im Fernsehen, im VIP Business-Club oder auch privat.

Stets höflich, fast überkorrekt und die unglaubliche Meisterleistung, was Du für Luzern und somit für die Schweiz gemacht hast, so habe ich dich in Erinnerung.

Die Art und Weise, wie Du es immer wieder geschafft hast, in die Medien zu kommen, ist für jeden, der sich mit Marketing beschäftigt vorbildhaft.

Deine charmanten Vorträge voller spannender Geschichten waren für mich immer wieder inspirierend und die Teilnehmer waren stets beeindruckt und begeistert.

Auch wenn es viel zu früh war und ich Dich gerne noch getroffen hätte, es ist toll, dass du so gehen konntest.

Deine Angehörigen, Deine Freunde, Luzern und die Schweiz verlieren einen ganz besonderen Menschen.

Dein Martin Betschart

Von: Martin Betschart